BwLehrpool

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bwLehrpool - Flexible virtuelle Computerlabore

Mit bwLehrpool stehen auf Rechnern in unseren PC-Pools verschiedene Umgebungen (Installationen) zur Verfügung, bestehend aus Betriebssystem und Anwendungsprogrammen. Diese Umgebungen laufen als Virtuelle Maschinen (VM) auf jedem Pool-Rechner.

Als Dozierender können Sie für Ihre Lehrveranstaltung eine solche Umgebung frei anpassen und bereitstellen. Im Rechnerpool kann sie von allen Teilnehmern Ihrer Veranstaltung gestartet werden.

  • Diese Seite geht hauptsächlich auf Besonderheiten am Standort Lörrach ein.
  • Im Wiki des Landesprojekts bwLehrpool http://www.bwlehrpool.de ist ausführlich der Leistungsumfang, die Bedienung und Konfiguration beschrieben. Zur Einarbeitung in die Thematik bwlehrpool sind dort alle relevanten Informationen zu finden.

1 Allgemeine Informationen

Info.pngSeit dem Wintersemester 2017 steht bwLehrpool in den Rechnerräumen zur Verfügung.

Die IT.Services der DHBW Lörrach ist Partner bei bwLehrpool. bwLehrpool ist ein Landesprojekt in Kooperation der Universität Freiburg und der Hochschule Offenburg.

Der steigenden Zahl der Studierenden und dem höheren Anspruch an die Hard- und Software möchte IT.Services mit dem Beitritt zu bwLehrpool gerecht werden.

Mit bwLehrpool können effektiv zugeschnittene Hardware- und Softwareanforderungen von Lehrenden und Lernenden in optimaler Abstimmung erfolgen. Und das bei geringerem Administrationsaufwand.

  • bwLehrpool bietet Lehrenden die Möglichkeit die Software für Unterrichtszwecke zu verwenden, die sie selbst als optimal für den Einsatz sehen. Durch die Verwendung von Virtuellen Maschinen (sog. VM) bestimmen Sie selbst deren Aktualität.

1.1 Wie funktioniert bwLehrpool?

Vmchooser stapel.png
BwLehrpool ist eine Software (OpenSlx) die in bestimmten Rechnerräumen der DHBW Lörrach zur Verfügung steht. Die Software liefert auf dem PC des Rechnerraums ein vorkonfiguriertes Betriebssystem samt individueller Software für die Zeit einer Veranstaltung aus. Dieses Betriebssystem ist vom Lehrenden für die Lernenden optimal und zeitnah angepasst.

Der Dozierende liefert vorab eine fertiges Betriebssystem samt notwendiger Software, die er auf dem Rechnerraum-PC ausgibt. Die Studierenden eines Kurses melden sich bei der jeweiligen Veranstaltung an und nutzen das dafür angepasste Betriebssystem. Nach der Anmeldung findet man auch seine lokalen Laufwerke vor wie auch die Möglichkeit zu drucken.

Dank der Virtualisierung unter bwLehrpool läuft nach einem Neustart immer wieder die ursprüngliche Installation. Viren und Schädlinge haben keine Überlebenschancen.

1.2 Wie bereiten Dozierende bwLehrpool vor?

Doz Anm.jpg
Dozierende melden sich zuerst bei bwIdm, einem zentralen Nutzerverwaltungstool für die Verwendung von bwLehrpool, an.

Über IT.Services erhalten Sie eine vorbereitete Virtuelle Maschine (VM) ihrer Wahl.

Sie erhalten per Download die Software bwLehrpool-Suite und bei Bedarf die Software 'VMware Player (Workstation)' für die VM. Mit dem VMware Player wird die VM vorbereitet (spezielle oder eigene Software ins Betriebssystem installieren und anpassen). Mit der bwLehrpool-Suite wird die fertige VM an die Rechnerräume ausgegeben und an eine Veranstaltung gekoppelt.

1.3 Wie benutzen Studierende den bwLehrpool?

Loginmaske.jpg

Sie starten einen PC in einem der für bwLehrpool ausgelegten Rechnerräume. Wählen Sie "Anmeldung am bwLehrpool". Melden Sie sich an (Software OpenSlx) und wählen Sie eine Veranstaltung. Mit der Wahl der Veranstaltung startet ein virtuelles Betriebssystem passend für ihren Kurs.

Sie erhalten ein frisch installiertes Betriebssystem mit angepasster Software sowie die üblichen Zugänge (Internet, Persönlicher Ordner, Drucken, Webmail; sofern dieses nicht vom Dozierenden deaktiviert wurde).

1.4 Wie unterstützt IT.Services die Dozierenden und die Studierenden?

  • Gerne leiten wir an, wie Sie eine geeignete VM-Vorlage herunterladen und zeigen die ersten Schritte mit dem System. Vereinbaren Sie dazu bei uns einen Termin. Zum Datentransport bitten wir, ein geeignetes USB-Laufwerk mitzubringen. Eine VM weist eine Grösse von ca. 30-40 GB auf.
  • Diese VM-Vorlage passen Sie hinterher in Ruhe (zu Hause) an, in dem Sie die Lehr-Software für Ihre Veranstaltung darauf installieren.
  • Abschliessend kann die VM wieder in den bwLehrpool hochgeladen werden. Je nach heimischem DSL-Anschluss empfehlen wir, dies an der DH zu machen, da der Upload sonst recht lange dauern kann.

Für einmalige und einfache Installationen lohnt sich unter Umständen der Einarbeitungs-Aufwand in bwLehrpool nicht. Wir (IT.Services) bieten in diesem Fall an, für Dozierende die Installation ihrer Umgebung zu übernehmen. Wenden Sie sich bitte 1-2 Monate vor Beginn Ihrer Lehrveranstaltung an uns.

2 Eigene VM bereitstellen

Zur Bereitstellung Ihrer Umgebung wird nicht empfohlen, ein System von Grund auf neu zu installieren. Kopieren Sie stattdessen eine unserer Vorlagen mit vorkonfiguriertem Betriebssystem und installieren Sie Ihre Anwendungen darin. In den Vorlagen ist zudem einige Standard-Software bereits installiert und (Microsoft-)Lizenzen sind für unser Netz konfiguriert.
Vorlagen sind in der bwLehrpool-Suite am VM-Namen erkennbar, der mit "Vorlage_....." beginnt. Außer den zentral vom Landesprojekt bereitgestellten Vorlagen gibt es angepasste Vorlagen der DHBW Lörrach. Bei diesen sind diverse Einstellungen für unsere Rechnerräume optimiert.

2.1 Pflichten und Verantwortung

Die Verantwortung der Funktionalität und Sicherheit von Virtuellen Maschinen liegt ausschließlich bei deren Ersteller, insbesondere was die legale Nutzung von Software angeht.

Ein sensibles Thema ist dabei die Nutzung von lizenzpflichtiger Software im Rechnerpool. Beispielsweise darf eine Einzelplatzlizenz einer Software nicht gleichzeitig auf mehreren Rechnern verwendet werden. Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz quelloffener Software oder kostenloser Hochschullizenzen - im Zweifel die Anbieter/Hersteller einfach mal danach fragen!

Folgende Regelungen sind verbindlich einzuhalten (Quelle: https://www.bwlehrpool.de/doku.php/client/neue_vm_anlegen#pflichten)

  • Es müssen regelmäßig Updates des Betriebssystem und ggf. der verwendeten Software eingespielt werden.
  • Eine Überprüfung auf Viren ist obligatorisch; diese Überprüfung muss aber für den Normalbetrieb deaktiviert werden.
  • Nach erfolgter Aktualisierung sollte der Datenträger defragmentiert werden.
  • Ausreichender Bestand an vorhandenen, aktuellen Lizenzen für alle zusätzlichen Komponenten muss sichergestellt sein (freie Software sollte kommerziellen Angeboten mit oftmals hochproblematischen Lizenzmodellen vorgezogen werden).
  • Sämtliche Aktualisierer, Updater und dergleichen in System-Tray, Taskleiste und andernorts müssen deaktiviert werden: Diese haben keinen Sinn, da beim Start innerhalb des Poolsystems ausgeführte Aktualisierungen nicht erhalten bleiben. Zudem wird der Startvorgang verlangsamt und unnötige Netzlast hervorgerufen. Führen Sie Updates beim bearbeiten Ihrer VM manuell durch.

2.2 Vorlagen

Netzlaufwerke
  • Wir empfehlen, vorzugsweise die Lörracher Vorlagen zu verwenden. Sie sind erkennbar am Namensschema:
    Vorlage_DHBW-Loe_<Betriebssystem> - z.B. Vorlage_DHBW-Loe_Windows10_x64_STANDARD
    • Netzlaufwerke (inkl. Druckserver) können nachträglich in der bwLehrpool-Suite hinzugefügt werden (siehe Screenshot)
  • Bei Vorlagen anderer Standorte, z.B. aus Offenburg müssen manuell diverse Anpassungen vorgenommen werden:
    • Netzlaufwerke (inkl. Druckserver) können nachträglich in der bwLehrpool-Suite hinzugefügt werden (siehe Screenshot)
    • KMS-Aktivierungserver sollte geändert werden (optional)
    • Dienst "Windows Search" sollte aktiviert werden (Automatisch)
    • Windows Updates über GPO auf "manuell" ändern
    • Windows aktualisieren und Dienst danach deaktivieren und Dienstneustart nach 1. Fehler abschalten
    • Passwort von Benutzer "root" sollte geändert werden
    • Datenträgerbereinigung für Laufwerk C sollte am Ende noch einmal ausgeführt werden

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Wiki der HS Offenburg: https://www.bwlehrpool.de/doku.php/client/neue_vm_anlegen

Weitere Informationen zu den Vorlagen: https://www.bwlehrpool.de/doku.php/client/vm_vorlagen

2.3 Vorgehensweise zur Anpassung einer Vorlage für die eigene, neue VM

Download des kompletten Ordners mit den Vorlagendateien, dann bevor die VM im Player gestartet wird...

  1. Ordnername in den gewünschten neuen Namen der VM ändern und
  2. in der *.vmx-Datei den neuen Namen eintragen hinter displayName ="DHBW-LOE_xxxxxxxxx_xxxxxxxxxxx"

Alle anderen Einträge und Dateinamen nicht verändern!

2.4 VMware Workstation Player

Zur Aufbereitung und Installation von VMs sollte der VMware Workstation Player (oder die VMware Workstation) in der aktuellsten Version verwendet werden. Dieser kann aus dem VMAP-Store der DHWB Lörrach als lizensierte Education-Version kostenfrei bezogen werden.

2.5 Namenskonventionen für VMs und Veranstaltungen

Für die DHBW Lörrach haben wir uns auf folgende Konventionen geeinigt. Der Übersichtlichkeit halber bitten wir, diese einzuhalten:

  • Namenskonventionen VMs
    • Vorlagen: Vorlage_DHBW-LOE_<OS>_<Architektur>_<Applikation>_<Version*>
      • z.B. Vorlage_DHBW-LOE_WINDOWS7_X86_CAD
    • VMs: DHBW-LOE_<Ersteller>_<Applikation>_<Version*>
      • z.B. DHBW-LOE_Hanser_Lego
  • Namenskonventionen Veranstaltungen
    • <Lehrinhalt (Thema, Software)> <Kurs*> <Dozent*>
      • z.B. JAVA WWI18 Hanser
      • z.B. Web&Office (von IT.S)

 * = optional

2.6 "HILFE - es funktioniert nicht (mehr)!"

Auf der Seite https://www.bwlehrpool.de/doku.php/allgemein/hilfsmaterialien stellt das bwLehrpool-Team diverse Hilfsmateralien zur Verfügung. Empfehlenswert ist die dortige Checkliste (Kurz-Ablaufdiagramm) mit Wegen zur Lösungsfindung bei Problemen.

3 Benutzungshinweise im Rechnerraum

3.1 Login

Nach dem Einschalten der Poolrechner ist in der Anmeldemaske die übliche DHBW-Benutzerkennung, bestehend aus Benutzername (ohne irgendwelche Zusätze) und Passwort anzugeben.

  • ACHTUNG: Die Anmeldnamen am Pool Rechner müssen mit kleinen Buchstaben eingegeben werden! Linux unterscheidet auch hier zwischen Groß- und Kleinschreibung.